Der Imkerverein
Einladung zur Vertreterversammlung
Der Kreisimkerverein Hannover richtet in diesem Jahr unsere Vertreterversammlung aus. Wir danken dem gastgebenden Verein und laden hiermit die Vorsitzenden der Gliederungen und die Delegierten zur Vertreterversammlung am Samstag, 19. September 2026, 10.00 Uhr ein.
Tagungsort: Isernhagenhof Kulturverein e.V., Hauptstraße 68 B (im Innenhof), 30916 Isernhagen FB, www.isernhagenhof.de
Tagesordnung
- Eröffnung, Begrüßung
- Grußworte
- Totengedenken
- Ehrungen
- Aussprache zu den Jahresberichten
- Abnahme der Jahresrechnung 2025
- Entlastung des Vorstandes
- Genehmigung des Haushaltsvoranschlages 2027
- Wahlen
9.1 Kassenprüfer(in)
- Anträge
- Mitteilungen, Anfragen
- Schlusswort
In der Mittagspause laden wir zu einem Imbiss ein.
Festvortrag: Im Anschluss an die Vertreterversammlung etwa um 15.00 Uhr (siehe Einladung)
Zimmervermittlung:
Gemeinde Isernhagen
Bothfelder Straße 29
30916 Isernhagen
0511/6153 0
0511/6153 4800
info@isernhagen.de
Wir wünschen eine gute Anreise.
Einladung zum Festvortrag
Im Rahmen der Vertreterversammlung findet eine Vortragsveranstaltung statt. Die Veranstaltung ist öffentlich. Über eine rege Beteiligung freuen sich der ausrichtende Kreisimkerverein Hannover und der Landesverband Hannoverscher Imker e.V.
Termin: Samstag, den 19. September 2026 um 15.00 Uhr
Ort:
Isernhagenhof Kulturverein e.V.
Hauptstraße 68 B
30916 Isernhagen FB
Vortrag: Prima Klima! Die Bienen und Imkerei als Klimaprofiteure
Dr. Pia Aumeier
Wir laden Sie herzlich ein.
Prima Klima! – Bienen und Imkerei als Klimaprofiteure
Warme Winter, dürre Sommer, verschobene Trachten. Der Klimawandel beeinflusst die Abläufe in der Natur. Und damit die Orientierungspunkte für Honigbienen.
Und trotzdem ist die reflexhafte imkerliche Sorge um das Wohlergehen unserer Honigbienen nicht angebracht. Apis mellifera ist vielmehr in der Lage hochflexibel auf veränderte Umweltbedingungen zu reagieren und in den Händen versierter Imker auch nicht bedroht von Nahrungsmangel oder verbesserten Vermehrungsbedingungen für Parasiten und Prädatoren.
Anhand zahlreicher Daten zeigt Pia Aumeier, dass kürzere oder verlängerte Trachten, sowie spätes Brüten mit potentiellem Abarbeiten der Bienen tatsächlich keinen messbaren „Stress“ verursachen. Simple und bienenfreundliche Techniken wie „Teilen und Behandeln“ statt Ameisensäure, oder Oxalsäure-Verdampfung statt Winter-Träufelung stehen bereits seit langem zur Verfügung und müssen nur konsequent umgesetzt werden. Auch im Umgang mit der Asiatischen Hornisse (Vespa velutina) sind fachliche Verantwortung und kluge Entscheidungen gefragt. Dann sind sicher die Völkerverluste auch im kommenden Winter so erfreulich wie im vergangenen: so niedrig wie seit 10 Jahren nicht.
Das Fazit auch für die „Klimakatastrophe“: nicht jammern, sondern Chancen nutzen.
Wir laden Sie herzlich ein.